Reisebericht Portugal 2002   Kontakt / Impressum
Portugiesische Westküste - Sagres bis Milfontes
 <<  >> 
Der Strand von Carrapateira, 20 km nördlich von Sagres, dem Südwestzipfel Portugals. An diesem Tag ausnahmsweise mit ablandigem Starkwind.
Westküste pur: Weite einsame Strände, grünes Hinterland.
Entdeckungsfahrten nördlich von Sagres: Fast jeder Schotterweg, der von der Hauptstraße Sagres-Lissabon nach Westen abzweigt, endet irgendwann an einem wunderschönen Strand.
Der Strand von Monte Clerigo
Monte Clerigo ist eine Ansammlung von kleinen Ferienhäusern, einer Bar, und einem beliebten Fischrestaurant. Das Restaurant ist auch wegen der leckeren Mandeltorte stets einen Besuch wert.
Abendstimmung am Strand von Odeceixe.
Spontanes Abendessen über den Klippen von Odeceixe. In dieser Umgebung schmeckt der portugiesische Schafskäse besonders gut. Dazu gab's Knofi, Brot, und spanische Gazpacho.
Bei diesem tollen Ausblick schmeckt sogar das drittklassige portugiesische Bier, als wäre es aus Bayern.
Das Cabo de São Vicente, der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes, ist natürlich Pflichtprogramm. So leer wie hier erlebt man es aber nur morgens bis 7:00 Uhr. Wer nachmittags das Glück hat, das Innere des Leuchtturms besichtigen zu dürfen, sollte um Gottes Willen nichts anfassen. Sonst wird der Leuchtturmwärter zum Zombie.
Blick vom Cabo de São Vicente nach Norden. Abends sieht man hier öfters Angler am Rande der 50m hohen Felsen. Trotzdem sollte man die Gefahr nicht unterschätzen. Es gab schon einige tödliche Abstürze.
Einer der Strände von Milfontes.
Milfontes ist ein besonders liebenswerter Ort an der Westküste. Hier sind die Menschen noch freundlicher als anderswo, die Preise niedriger, und die Strände - wie üblich - fantastisch. Zum Frühstück in meiner Lieblings-Pastellaria (Konditorei) gab es einen leckeren, kaloriengespickten Schokoladenkuchen und einen Espresso, Gesamtkosten: 1,10 Euro!
Skurile Kunstwerke und verspielte Denkmäler, wie hier das Fliegerdenkmal, sieht man in Portugal immer häufiger.
Zur Nachahmung empfohlen: Der Pflanzenbewuchs ist ökologisch und ökonomisch lohnenswerter als ein neuer Anstrich der Festung.
Blick von der Festung aufs Wasser.
Da die Abendtemperaturen an der Westküste im Gegensatz zu Algarve weit unter 20° lagen, verzichtete ich zu Gunsten einer warmen Dusche aufs Wildcampen. Außer mir waren nur noch zwei Backpacker auf dem Campingplatz von Milfontes. Übernachtungskosten pro Auto und pro Person 1,6 Euro. Nicht nur hier, auch auf fast allen späteren Campingplätzen, wollte man mir für den Berlingo den vollen Wohnmobiltarif berechnen. Der Hinweis, daß der Berlingo ohne Wasser und Strom auskommt, und kein Abwasser zu entsorgen hat, war oft nicht ausreichend. Diesmal half lautes Nachdenken über die kostenlose Möglichkeit des Wildcampens.
Warten auf die nächste Saison ....
Die Korkeichen des Alentejo können bis zu 250 Jahre alt werden. 50% des Welt-Korkeichenbestandes wachsen in Portugal. Alle 7 Jahre können sie geschält werden.
Am Santa Clara Stausee steigt die Wassertemperatur im Hochsommer auf ca. 30 Grad.
Auch hier wird wildes Campen geduldet, und im wenige Kilometer entfernten Dorf Santa Clara gibt es ein öffentliches Balneario (nix Ballermann wie auf Malle), wo man für ein paar Cent ganz gepflegt duschen kann.
Auch Porto Covo ist angenehm portugiesisch. Die würzige Salzluft der rauhen See wird abends überlagert durch den Duft gegrillter Sardinen, die vor den Bars auf der Straße gegrillt werden.
Zum Schwimmen nicht ganz so geeignet, aber ein wahrer Augenschmaus!
 << 
 zurück 
 >> 
© 2002 - 2016         www.berlingoman.de