Campingausbau Berlingo 3   Kontakt / Impressum
 

Das Basisfahrzeug

Citroen Berlingo HDI 110 FAP Multispace Exclusive
EZ 8.7.2009 mit Komfort-Paket und Parkpaket


Das Campingbett

Im Gegensatz zu meinen früheren Ausbauten verzichtete ich diesmal auf den Eigenbau und gönnte mir das urlaubsfertige Campingbett von VanEssa Mobilcamping in Großhöhenrain. Dieses Campingbett war für mich die Sensation auf einer Autoausstellung 2008, denn bis dahin konnte mich kein einziger Anbieter überzeugen. Die Einbauten wirkten entweder billig, instabil oder minderwertig, waren zu schwer, zu unpraktisch, zu sperrig (erst recht bei Nichtgebrauch), zu unkomfortabel, zu klein und/oder meist unverhältnismäßig teuer. Gebaut und verkauft von Leuten, die kaum jemals 3 Wochen Urlaub auf Ihren eigenen Campingbetten verbringen würden. Im Gegensatz zu VanEssa-Chef Hubert Vollert, der in rekordverdächtiger Zeit sein Produkt aufbaut und nebenbei alle Handgriffe erklärt. Im Gespräch merkt man schnell, dass er selbst nicht nur passionierter Camper ist, sondern einen Hang zur Perfektion hat. Das zeigt sich auch im konsequent umgesetzten Camping-Knowhow und der makellosen Qualität seines Campingbettes. Es wirkt sehr durchdacht, ist stabil und trotzdem leicht und extrem platzsparend, auch in ausgebautem Zustand. Das erste Bett, dass mir besser gefällt als meine bisherigen Eigenbauten.

Natürlich muss man etwas tiefer in die Tasche greifen als beim Eigenbau, aber das Produkt ist hochwertig, die Konstruktion sehr durchdacht, und das Preis/Leistungsverhältnis ausgezeichnet. Im übrigen spart sich zwei sehr lange Arbeitstage.
Die Geräumigkeit des Berlingo ist immer wieder verblüffend
Unterm Bett steht weiterhin fast der komplette Gepäckraum zur Verfügung ...
... und sogar die Kofferaumbeleuchtung mit der herausnehmbaren Taschenlampe bleibt dank der Aussparung erhalten
Die aufklappbare Heckscheibe macht das Aufwachen morgens in der Natur zum Erlebnis
Die Rücksitze sind kein tragendes Element, können also auch einzeln oder komplett ausgebaut werden, um weiteren Stauraum zu gewinnen
Sehr nützlich ist auch der halb aufgeklappte Zustand, wenn man am Zielort Regen erwartet und das restliche Aufklappen keine Sekunde länger als nötig dauern soll.
Vordersitze noch vorne schnappen lassen - Teleskopstangen raus - Holzplatte nach vorne klappen - Matratze umlegen - fertig! Zu zweit sind das etwa 10 Sekunden.
Zusammengeklappt wirkt das Bett angenehm kompakt, verursacht keinerlei Platzangst ...
... und lässt auch noch genug Raum für den Alltag

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Demontage des Dachstaukastens

Der Dachstaukasten im Modutop bietet nicht nur Platz, er schränkt den Platz auch ein, zumindest wenn man mit dem Kopf zum Heck liegen möchte. Ob es zu eng ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber nicht nur für Camper ist es schön zu wissen, dass sich der Staukasten leicht aushängen lässt, wenn man Platz bis unters Dach benötigt. Dabei geht man in folgender Reihenfolge vor:
            

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Verdunkelung / Fensterabdeckung

Tönungsfolie entfällt, beim Berlingo Multispace Exclusive sind die Scheiben von Haus aus recht dunkel, und für die Nachtverdunkelung entschied ich mich diesmal für Thermomatten. Im Gegensatz zu Gardinen haben sie isolierende Eigenschaften, sowohl bei Kälte als auch bei Hitze, und nebenbei wird der Innenraum nicht so eingeengt.
Vorab einen Update (Juni 2011): Den Komplettsatz Thermo-Verdunkelungsfolien gibt es inzwischen bei VanEssa Mobilcamping. Da er kaum mehr kostet als die sehr aufwendige Anfertigung dieser Folien in Eigenarbeit, kann ich den Kauf nur empfehlen.
2009 war ich noch auf das Do-it-yourself Thermomatten-Set von Reimo angewiesen. Bastelfreunde möchte ich an dieser Stelle gleich warnen: So etwas geht weder schnell noch billig: Der Arbeitsaufwand ist extrem hoch! Ein Tag reicht nicht, um sorgfältig alle Fensterumrisse auf die Schablonen einzuzeichnen und die Thermomatte für alle 12 Fenster (4 Dachfenster mitgerechnet) entsprechend zu zerschneiden. Zum leichten Anbringen und Demontieren an der Scheibe versah ich alle Matten mit Saugnäpfen in genieteten Metallösen (zwecks Haltbarkeit). Materialkosten ca. 130 Euro zuzüglich 50 Euro an die Schneiderei fürs Einfassen der Ränder.
Apropos Dachfenster: Da lässt sich natürlich auch was zurechtschnippeln. Angenehmer Nebeneffekt: Unterwegs lässt sich dadurch eine zu intensive Sonneneinstrahlung durch die Dachfenster verhindern, was allerdings in unseren gemäßigten Breitengraden nur sehr selten erforderlich sein dürfte.

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Das Vorzelt

Ebenfalls bei VanEssa in Größhöhenrain fand ich das ideale Vorzelt, Vorzelt "Drive Van" von VAUDE (eigene Bilder nach dem nächsten Urlaub). Kaum zu glauben, dass es so etwas gibt: Ein Vorzelt, dass sich in 5 Minuten aufbauen lässt, nur 8 kg wiegt und ein minimales Packmaß aufweist. Es kann sowohl als Heckzelt als auch seitlich an der Schiebetür benutzt werden. Den kleinen Nachteil, dass das Zelt nicht mehr zur Geiz-ist-geil-Klasse gehört, vergisst man spätestens beim ersten kurzen Wochenendtrip, wo man große und zeitraubende Vorzelt niemals mitnehmen würde.

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Motorhaubenfolie

Eigentlich wurde die Idee aus der Not heraus geboren, da es hier auf den eher drittklassigen Straßen Oberbayerns ganzjährig zu Steinschlag kommt und die abgerundete Motorhaube des Berlingo eine große Angriffsfläche bietet. Das einfachste Mittel dagegen ist eine Steinschlagschutzfolie, klar/durchsichtig und fast unsichtbar. Sie bietet ausgezeichneten Schutz, nicht nur gegen Steinschlag, sondern auch gegen Insektendreck, Vogelschiss und pflanzliche Ablagerungen. Kosten incl. Montage beim Folienspezialisten: ca. 250-300 Euro.

Eine entsprechend große Fotofolie gibt es zwar schon zum halben Preis, sie bietet jedoch keinen Schutz gegen Steinschlag.

Die Steinschlagschutzfolie muss daher unbedingt drauf, entweder direkt auf den Lack, oder - meine Variante - über die Fotofolie. Der angenehme Nebeneffekt: Die Steinschlagfolie wirkt über der Fotofolie wie Klarlack und sorgt für einen ertaunlichen Metallic-Effekt (auf den ersten Blick ist die Folie von einer Lackierung nicht zu unterscheiden). Je nach Lichteinfallswinkel erscheint das Motiv mal dunkel, mal intensiv türkis.

Ästhetische Aspekte:

Der Wal harmoniert farblich sehr gut mit dem Kyanosblau, dem schwarzen Dach und der grüngetönten Windschutzscheibe. Natürlich passt er auch gut zum Charakter des Autos. Bei einem roten Berlingo z.B. wäre es aber mit Sicherheit ein anderes Motiv geworden.

Vor der endgültigen Entscheidung sollte man unbedingt mit einem Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Adobe Photoshop) testen, wie das Wunschmotiv am Auto aussieht aussieht. Mir fiel z.B. dabei auf, dass die Plastikblende zwischen Motorhaube und Kühlergrill-Logo keinesfalls in der Originalfarbe bleiben durfte sondern ebenfalls in die Folierung mit einbezogen werden musste.

1.) Suche des Fotomotivs

Wer Erfahrung im Anbringen von Folien hat und sich die Montage selbst zutraut, kann sich sein Motiv auf Folie direkt bei www.clickandprint.de/druck/autofolien.html für ca. 100 Euro bestellen. Hinzu kommen dann noch Kosten für den Steinschlagschutz und viel Präzisionsarbeit. Ich empfehle, hier nicht zu sparen: Die professionelle Beratung, das Vermessen und das saubere Aufbringen der Folie ist mehr wert als es kostet.

Das gewünschte Foto mit Benutzungsrechten gibt es für wenig Geld bei www.fotolia.com. Einfach das gewünschte Motiv als Suchbegriff eingeben, und Ihr bekommt ein paar tausend schöne Bilder zur Auswahl. Achtet darauf, dass die Auflösung gut genug ist, damit nicht am Ende Pixel auf der Motorhaube erscheinen. Ich habe den Wal in 12 Megapixel Größe gewählt, die Fotoqualität ist auch auf der Motorhaube sehr gut.

2.) Montage der Folien

Mein Folienpezialist beriet mich schon im Vorfeld ausführlich über Folienunterschiede, Möglichkeiten, Auflösung, Farbe, Größe usw., und er leistete hervorragende Arbeit. Ich brachte ihm morgens mein Auto und den USB-Stick mit dem Fotomotiv vorbei, ging ins Freibad und holte abends den Wagen ab. Saubere Arbeit, fairer Preis, und als Geschenk noch eine fast unsichtbare Schutzfolie auf der hinteren Stoßstange unter der Heckklappe.

3.) Sonstiges

Die Pflege ist einfacher als bei Lack, aber mit dem Dampfstrahler sollte man nicht näher als 30 cm kommen, vor allem wenn man auf die Ecken oder Kanten sprüht. Ansonsten ist es beruhigend, nicht gleich nach jedem Vogelschiss zur Waschanlage zu müssen, zumal auch das Modutop anscheinend mehr aushält als gewöhnlicher Lack. Vor allem die massiven Steinschläge, die auch diesen Winter nicht ausblieben, haben die Folierung längst zu einem lohnenden Investment gemacht.

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Radio-Erweiterung mit FSE Parrot MKi9200 (Bluetooth, SD, USB, IPOD)

Vorab das Wichtigste: Die heutige CAN-BUS-Technik kann bei unfachmännischem Herumexperimentieren und falschen Verkabelungen zu sehr teuren Elektronikschäden führen, nicht nur bei Citroen. Wer sich unsicher über Risiken und Nebenwirkungen seiner Arbeiten ist, sucht bitte die Fachwerkstatt auf. Ich übernehme keinerlei Gewähr dafür, dass meine Angaben und Beschreibungen frei von Fehlern sind bzw. woanders genauso funktionieren wie bei mir. Hier geht es um unentgeltliche Hilfestellung und Tipps für Radiobastler mit Erfahrung.

Die beste Lösung ist natürlich das Werksradio "MyWay", mit Freisprecheinrichtung, USB und Navi zu einem fairen Preis. Mein Berlingo war aus einer Vorbestellung und enthielt nur das bei Blaupunkt hergestellte Citroen-Basisradio RD4, das sich leider nicht ohne weiteres durch ein Fremdradio ersetzen lässt. Sicher gibt es entsprechende CAN-BUS-Adapter für ca. 125 Euro, mit denen man gängige Marken-Radios zum Laufen bringt, die bereits vorhandene Lenkradfernbedienung weiterhin benutzen kann und sogar ein korrektes Zündungsplus geliefert bekommt, auf das man sonst verzichten müsste. Es bleiben aber noch immer 4 Nachteile:
  • Das Display über dem Cockpit wird nicht mehr angesteuert
  • Das Fahrzeug lässt sich nicht mehr konfigurieren (Scheibenwischerautomatik, Verriegelungsautomatik, Coming Home Leuchtdauer usw.), da diese Funktionen im Serienradio integriert sind. Selbst wenn man damit klarkommt, muss man zumindest zweimal pro Jahr das Werksradio anschließen, um die Sommer- bzw. Winterzeit einzustellen.
  • Der Rückfahrwarner funktioniert nur über das Werksradio und benutzt die Radio-Lautsprecher. Zur Lösung dieses Problems ist ein PDC CAN Interface für weitere 100 Euro fällig.
  • Die Dauerplus-Ansteuerung bei Citroen ist kein echtes Dauerplus. Nach wenigen Minuten (mal 5, mal 30 Min, je nach Batteriezustand) ohne Zündung geht die gesamte Elektrik des Berlingo (Zentralverriegelung usw. natürlich ausgenommen) in den Eco-Modus, d.h. das Radio ist dann ohne Strom, auch wenn das Dauerplus korrekt angeschlossen wurde. Wenn deswegen CDs, USB-Sticks und SD-Karten neu eingelesen werden anstatt beim alten Musikstück fortzufahren, ist das nicht so wild. Ärgerlicher ist dann schon, dass es noch immer Radios mit flüchtigem Senderspeicher gibt, obwohl die dauerhafte Senderspeicherung im EPROM auch in Billiggeräten bereits Standard ist. Kaum ein Autoradiohersteller gibt jedoch in seinen technischen Beschreibungen darüber Auskunft. Fazit: Dauerplus-Verkabelung direkt zur Batterie legen (lassen).
Diese Lösung wird also holprig bleiben, trotz über 200 Euro Nebenausgaben für zwei Adapter, zuzüglich aufwendiger Dauerplus-Verkabelung zur Batterie.

Da drängt sich die Alternative eines Zweitradios (zusätzlich zum Originalradio) auf. Das funktioniert sogar, zumal ja ein zweites DIN-Fach schon vorhanden ist. In diversen Citroen-Foren wurde dieses Thema bereits angeschnitten, hier z.B. im Berlingo-Forum. Beim Adapter ist aber erst mal Basteln angesagt: Ein Quadlock-auf-Quadlock-Adapter muss her, die Lautsprecherkabel durchtrennt und mittels Quetschklemmen mit einem zusätzlichen ISO-Adapter verbunden werden, damit die Lautsprecher von beiden Radios angesteuert werden können. Wer glaubt, die Stromversorgung ebenfalls auf diese Art abzapfen zu können (Dauerplus legt man am Fremdradio auf Dauerplus UND Zündungsplus), wird feststellen, dass es klappt - solange man nicht beide Radios gleichzeitig einschaltet. Spätestens aber, wenn dann bei eingeschaltetem Fremdradio der Rückwärtsgang eingelegt wird, brennt die 10A-Sicherung im Original-Radio nach wenigen Sekunden durch, denn der Rückfahrwarner benötigt ja das Werksradio (d.h. ohne PDC wird diese Lösung solange funktionieren, bis ein lustiger Beifahrer wissen will, wie beide Radios gleichzeitig klingen). Mit PDC geht also ohne Dauerplusverkabelung direkt von der Batterie gar nichts. Das Zündungsplus entweder über einen CAN-BUS-Adapter (für 125 Euro) oder irgendwo anders (?) abgreifen. Auch hier sind die Nebenkosten schon wieder höher als das eigentliche Bluetoothradio, und was mir nicht gefällt: Mit der Umgehung des ECO-Modus hat man einen Stromverbraucher im Auto, der durch seine Bluetoothfunktion den Ladezustand der Batterie nicht verbessert. Also Spannungswächter dazu, aber dann könnte je nach Radiomodell das o.g. Problem des flüchtigen Speichers zuschlagen. Auch das Verhalten des zweiten CAN-BUS-Adapters wirft Fragen auf. Spätestens wenn sich das Werksradio aufgrund des eingelegten Rückwärtsgangs meldet, könnte es sein, dass das Fremradio manuell leise gestellt werden muss, um den Rückfahrwarnton des Werksradios zu hören.

Genug gegrübelt und probiert, ich wollte Zusatzfunktionen, keine Probleme. Also wurde es eine Freisprecheinrichtung, genauer gesagt die Parrot MKI9200, obwohl mich bisher der Gedanke an die zusätzliche Mikrofon-Verkabelung und die baumarkttypische Ästhetik einer Monitorhalterung mit Kabelgewirr abgeschreckt hatte. Den Ausschlag gaben jedoch die umfangreiche Ausstattung (SD, IPOD, USB, Lenkradfernbedienung), die makellose technische Integration und das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis. Der kleine Monitor konnte mit etwas Bastelaufwand vor das Ablagefach plaziert werden, sonnengeschützt, gut sichtbar und trotzdem optisch nicht zu dominant.

Das Mikrofonkabel ließ sich recht einfach verlegen (über Rückspiegel in Plastikverkleidung der Ablage, an der A-Säule in den Türgummi, zwischen A-Säule und Cockpit durchführen, unterm Lenkrad durch und wieder rauf zum Radioschacht). Den erforderlichen Adapter PC000016AA gibt es z.B. bei amazon als Kram ISO2CAR Muteadapter für Peugeot/Citroen Freisprechanlage , ein Anschlussschema findet Ihr hier. Wenn alles zusammengesteckt ist, sieht es mehr nach Kabelwald als nach Kabelbaum aus. Trotzdem passt der ganze Kram zusammen mit der Bluebox unter den leeren Ablage-DIN-Schacht. Übrigens fiel es mir leichter, ein Loch in diesen Ablageschacht statt ins Handschuhfach zu bohren, um die Kabel für USB, iPod und Audio durchzuführen. Auch das Monitorkabel ist damit außer Sichtweite und der Gesamtanblick nicht aufdringlicher als bei so manchem Fremdradio. Wichtig ist noch, die beiden Sicherungsstecker von Parrot zu vertauschen, damit Zündungsplus und Dauerplus korrekt anliegen. Auch die Mutekabel (Parrot gelb, Adapter rosa) müssen korrekt an die ISO-Stecker geklemmt werden.

Der SD-Schacht befindet sich seitlich hinter dem Display, die Koppelung (mit Nokia E51) funktioniert perfekt, egal, ob zuerst Telefon oder Zündung eingeschaltet ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Radio eingeschaltet ist oder nicht. Die Gesprächsübergabe aufs Telefon und wieder zurück auf BT funktioniert blitzschnell. Das Telefonbuch ließ sich rasch und mühelos auf einen Streich übertragen. Zwei kleine Einschränkungen gibt es:
1.) Musik, die über USB-Stick und SD-Speicherkarte eingespeist wird, erscheint nur über die vorderen vier Lautsprecher, was angesichts der bescheidenen Qualität der hinteren LS aber nicht wirklich stört.
2.) Das Telefon hat Priorität vor dem Rückfahrwarner (macht ja auch Sinn, dass wichtige Gespräche nicht unterbrochen werden). Die über USB, SD und iPod eingespeiste Musik allerdings auch, was weniger Sinn macht. Wer vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs nicht die eingespeiste Musik durch Antippen der Pause-Taste || anhält, parkt ohne Akkustiksignal der PDC ein. Das PDC-Display funktioniert nach wie vor.

Der wichtigste Vorteil: Die ausgezeichnete Gesprächsqualität bei allen Beteiligten!

Unter der Teile-Nr. 9701NH gibt es seit 2011 auch eine im unteren Radio-DIN-Schacht integrierte Halterung, online bestellbar z.B. bei www.kfzteile-profis.de für ca. 40 Euro. Somit wird der Monitor sauber ins Cockpit integriert und lässt sich für den Anschluss von USB-Stick, iPod, SD-Card einfach herunterklappen.

Zusammenfassung und Tipps
  • Absolut empfehlenswert! Die Gesamtkosten für die FSE, den Adapter und die DIN-Halterung sind mit 200 Euro unschlagbar günstig
  • Problemloser Betrieb, jederzeit fehlerfreie Koppelung!
  • Der Betrieb mit Spracherkennung funktioniert erstaunlich gut!
  • Die Sprachqualität ist bei allen Gesprächsteilnehmern exzellent (man sollte allerdings nicht die Lüftung mit Vollgas nach oben aufs Mikrofon richten)
  • Wenn man bei laufender Musik über USB die Zündung abstellt, wird die Musik später beim Motorstart nicht automatisch weiterlaufen. Hierzu drückt man zweimal auf die Taste "> ||", dann setzt die Musik genau dort ein, wo sie zuvor aufgehört hat. Mit einem Firmware-Update lässt sich dieses Problem jedoch endgültig aus der Welt schaffen.
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